Mongolei
Mongolei Reisen – im Land von Dschingis Khan und den Nomaden
In der Mongolei leben nur rund 3,5 Millionen Menschen. Dabei ist das Land gut viermal so groß wie Deutschland. Im Süden liegt die Wüste Gobi mit ihren Sanddünen und Felsen. Im Norden prägen dagegen grüne Hügel, Wälder und klare Seen die Landschaft. Und dazwischen erstreckt sich die Steppe, so weit das Auge reicht. Mongolei Reisen führen Sie deshalb in eines der weitesten und ursprünglichsten Länder der Erde.
Ulaanbaatar: eine Hauptstadt voller Kontraste
Über die Hälfte aller Mongolen lebt in Ulaanbaatar. Sowjetische Planer entwarfen die Stadt einst auf dem Reißbrett. Heute platzt sie allerdings aus allen Nähten. Eine sehenswerte Altstadt gibt es zwar nicht. Trotzdem lohnt sich ein Besuch, zum Beispiel im Gandan-Kloster, dem größten Kloster des Landes. Außerdem steht rund 50 Kilometer östlich die 40 Meter hohe Reiterstatue von Dschingis Khan. Und im Terelj-Nationalpark sind Sie schon nach einer Stunde Fahrt mitten in der Natur.
Der wahre Schatz der Mongolei: Weite und Nomadentum
Der eigentliche Schatz der Mongolei ist jedoch ihre unendliche Weite. Auf einer Rundreise legen Sie deshalb große Strecken zurück. Oft begegnen Ihnen dabei stundenlang nur vereinzelte Nomadenfamilien.
Denn das Nomadentum spielt hier bis heute eine große Rolle. Die Jurte, auf Mongolisch Ger, stammt ursprünglich aus dieser Region. Noch immer ziehen viele Familien mit ihren Jurten und Herden im Rhythmus der Jahreszeiten über das Land.
Highlights einer Mongolei Reise
Im Orchon-Tal liegt Karakorum, die alte Hauptstadt des Mongolenreichs. Dort steht heute das Kloster Erdene Zuu, das älteste buddhistische Kloster des Landes. In der Gobi wandern Sie zum Beispiel auf die bis zu 300 Meter hohen Dünen von Khongoryn Els. Außerdem fanden Forscher an den Flammenden Klippen von Bayanzag berühmte Dinosaurierfossilien. Ganz anders der Norden: Hier spiegelt sich die Taiga im klaren Wasser des Khövsgöl-Sees. Besonders lebendig wird es schließlich im Juli zum Naadam-Fest mit Ringen, Pferderennen und Bogenschießen.
Moderne trifft Tradition
Doch auch in der Mongolei hat die Moderne längst Einzug gehalten. Statt Pferd und Wagen nutzen viele Nomaden heute Motorräder und Geländewagen. Außerdem liefern kleine Solarmodule an fast jeder Jurte Strom, zum Beispiel für Licht und Handy. Für Reisende gibt es zudem komfortable Jurtencamps mit Strom und guten sanitären Anlagen. Trotzdem erhalten Sie dort einen echten Einblick in das Leben der Nomaden.


